Weiße Ware Wiederverwenden

Aktuell in Projektphase II bis Juli 2022 – Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsgeschäftsmodelle

Über uns

Das Projekt ‚WeWaWi‘ – ‚Weiße Ware Wiederverwenden‘ – findet Lösungen, um Haushaltsgroßgeräte erneut in den Wirtschaftskreislauf zu bringen. Wir untersuchen, ob und wie Geräte repariert werden können, wie der Transport gebrauchter Haushaltsgroßgeräte rechtlich unbedenklich ist und wie die Rückführlogistik gestaltet werden muss. 

Wir ermöglichen Haushaltsgroßgeräten ein zweites Leben, für die Kunden günstige Preise und schonen damit Ressourcen.

Wir entwickeln zusammen mit unseren Praxispartnern Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft und testen sie. Die begleitenden Untersuchungen stellen die Einhaltung des Rechtsrahmens sicher, belegen Ressourcen- und Umweltschonung und prüfen, ob die Geschäftsmodelle wirtschaftlich tragbar sind, um das Konzept deutschlandweit einführen zu können.

Ziele

Umwelt

Die Wiederverwendung von Haushaltsgroßgeräten schont die natürlichen Ressourcen, weil qualitativ hochwertigen Markengeräte mit meist minimalen Reparaturen ein zweites Produktleben ermöglicht werden kann. Beispielsweise vermeidet die Wiederverwendung einer Waschmaschine XXXX und die eines Geschirrspülers XXX. Details hierzu finden sie in unserem Abschlussbericht Weiße Ware Wiederverwenden Phase I. (Link hinterlegen)

Photo of forest from bird perspective
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Kunden

Die Nachfrage nach gebrauchten Markengeräten ist hoch und bietet den Kunden günstige Kaufpreise. Durch Unterstützung des Herstellers und einen qualitätsgesicherten Aufarbeitungsprozess kann der Kunde auf volle Funktionalität vertrauen. 

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Händler

Weiße Ware wiederverwenden ermöglicht es Händlern, durch Abklärung der engen rechtlichen Rahmenbedingungen und Anpassungen im Aufarbeitungs- und Logistikprozess rechtsicher den Kunden nachhaltige Produktangebote zu machen. Bereits jetzt haben Händler durch das ElektroG eine Rücknahmeverpflichtung – bislang verursacht dies aus Händlersicht Aufwand, dem kein Geschäftsmodell gegenübersteht. 

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Hersteller

Hersteller von Haushaltsgroßgeräten müssen durch die Ökodesign-Richtlinie der EU steigenden Anforderungen u.a. zur Materialeffizienz und Kreislauffähigkeit ihrer Produkte erfüllen. Das Projekt liefert wertvolle Einsichten zu Ausfallgründen nach der Garantiezeit der Geräte. Durch Unterstützung mit Ersatzteilen und Reparaturinformationen können Hersteller die Reparaturfähigkeit und die Materialeffizienz über den Lebenszyklus der Produkte steigern. 

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‚Weiße Ware wiederverwenden‘ ermöglicht und testet durch eine enge Kooperation zwischen Handel und Hersteller neue Geschäftsmodelle. In der erstmaligen Zusammenarbeit dieser beiden Akteure können mit neuen Geschäftsmodellen für die Kreislaufwirtschaft Synergien bei der Liefer- und Ruckführlogistik genutzt, durch Analyse der Fehlerquellen bei defekten Gebrauchtgeräten das Produktdesign optimiert und die Rücknahmeverpflichtung aus dem ElektroG genutzt werden, um Gebrauchtgeräte weiter nutzen zu können. Bosch-Siemens-Hausgeräte als im Projekt vertretener Hersteller und ausgesuchte Fachgeschäfte unterstützen somit die Verbreitung von hochqualitativen, gebrauchten Geräten im Markt, deren verlängertes Produktleben auch zur Verbesserung von Umweltaspekten dient.

Der Projektträger ReUse e.V. hat seit Juli 2020 mit der zweiten Phase des Projektes begonnen, in der die Geschäftsmodelle nach und nach in die Praxis umgesetzt werden. Die mitarbeitenden Experten Prof. Dr. Schomerus (rechtlicher Teil) und Dr. Volker Ludwig (Umweltteil) arbeiten an verbesserungen der vorhandenen Geschäftsmodelle und werten erhaltene bzw. erhobene Zahlen für belastbare Aussagen bezügl. der Umwelt aus. Insgesamt wird auch die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsmodelle mit ihren Varianten bewertet. Die Phase II endet Ende Juni 2022.

Veröffentlichungen & Downloads

Klicken Sie hier um den Abschlussbericht herunterzuladen – die Analysen und Ergebnisse aus der ersten Projektphase:

Partner

Projektleitung:ReUse e.V., Dipl.-Betriebswirt und Informatiker Stefan Ebelt
umwelt­­wissen­schaftliche Mitarbeit:Dr. Ludwig Intelligent Projects GmbH, Dr. Volker Ludwig
rechts­­wissen­schaftliche Mitarbeit:Prof. Dr. Thomas Schomerus, Öffentliches Recht, insbes. Energie- und Umweltrecht; Richter am Nieder­­sächsischen Ober­verwaltungs­­gericht;
Studenten Helena Alcantara, Jasper Scheidmann
Praxispartner Hersteller:BSH Hausgeräte GmbH, Dipl. Kfm. Techn. Christian Dworak
Praxispartner Händler:verschiedene Handelsketten und Einzelhandels­fachgeschäfte

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  1. Das auch große Küchengeräte wiederverwendet werden sollen, ist heutzutage ein Gebot der Stunde, um wirtschaftlicher mit unseren Ressourcen umzugehen. Außerdem…

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